Das Handy mit dabei im Familienurlaub
Ohne Mobiltelefon ist der Alltag heute kaum noch vorstellbar. Zu viele Annehmlichkeiten haben die Handys schnell an die Herzen der meisten Menschen wachsen lassen. Die Möglichkeit, immer und überall mit den Liebsten kommunizieren zu können, möchte kaum noch jemand missen. Auch beim wohlverdienten Familienurlaub an Strand und Meer oder in den Bergen hat sich das Handy zum unverzichtbaren Reiseutensil gemausert.
Eine kurze SMS mit der Nachricht über die wohlbehaltene Ankunft am Urlaubsort, ein Foto mit dem Blick aus dem Hotelzimmer für die Freunde oder ein Anruf bei der Oma, damit diese den vergnügten Strandspielen ihrer Enkel lauschen kann – auch im Urlaub mit der ganzen Familie offenbart das Handy immer öfter seine Vorzüge.
Wer sich schon vor dem Start in die Ferien bei seinem Mobilfunkanbieter über Möglichkeiten, Einschränkungen und vor allem Kosten informiert, erlebt auf der Reise keine unangenehmen Überraschungen oder muss nach der Rückkehr eine exorbitante Rechnung fürchten.
Die Nutzung ausländischer Mobilfunknetze, auch Roaming genannt, treibt die Preise für Gesprächsminuten und Nachrichten deutlich in die Höhe. Selbst wer nur angerufen wird oder seine Mailbox abfragt, muss mit zusätzlichen Kosten kalkulieren, weswegen eine Abschaltung der Mailbox während der Urlaubstage erwägenswert sein sollte. Gerade die Nutzer von Prepaid-Karten sollten schon vor Reiseantritt für ein ausreichendes Guthaben sorgen und abklären, ob ihre Karte überhaupt schon für das Roaming aktiviert ist. Bei Laufzeitverträgen ist diese Option dagegen in der Regel bereits integriert. Wer sich und sein Handy derartig auf den Familienurlaub vorbereitet, kann die schönsten Tage des Jahres ganz unbeschwert und jederzeit erreichbar genießen.
LTE Versteigerung beendet
Der Nachfolgestandard von UMTS, LTE (Long Term Evolution) steht nun endgültig in den Startlöchern. Die ersten Testversuche in Deutschland waren bereits erfolgreich abgeschlossen bzw. liefen parallel dazu weiter, als am 12. April 2010 die Versteigerung durch die Bundesnetzagentur in die Wege geleitet wurde - ein Jahrzehnt nach der Versteigerung der UMTS-Lizenzen. Nun, knapp fünf Wochen später steht fest, wie viel die Mobilfunkanbieter für das Betreiben des LTE-Netzes bzw. der Frequenzen an die Bundesnetzagentur zahlen müssen. Insgesamt beträgt der Erlös, der in den Topf des Haushalts der Bundesregierung fließen wird, 4,4 Milliarden Euro. Sozusagen ein "Tropfen auf den heißen Stein" angesichts dessen was die Bundesregierung derzeit für die Rettung bzw. Stützung des Euros braucht, nachdem viele Länder kurz vor dem Staatsbankrott stehen bzw. diesen bereits erreicht haben wie Griechenland.
Die Deutsche Telekom ist mit 1,3 Milliarden Euro, Vodafone und Telefónica O2 mit je 1,4 Milliarden und E-Plus mit 0,3 Millionen Euro ins Boot gestiegen. Das ist nun nicht ganz so viel bzw. ein Minimum von dessen was im Jahr 2000 die Versteigerungen der UMTS-Lizenzen brachte, damals nämlich stolze 50 Milliarden Euro, was den damaligen Bundesfinanzminister Hans Eichel zu dem Ausspruch veranlasste, was UMTS eigentlich auch heißen könnte, nämlich „Unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Staatsschulden“.
Doch auch seitens der Mobilfunkbetreiber will man in derzeit schwierigen Zeiten die Liquidität schonen. Vor allem wegen der restriktiven Auflagen, die mit dem Betreiben des LTE-Netzes verbunden sind, haben sich dieses Mal auch nur in Deutschland bereits etablierte Netzbetreiber an der Versteigerung beteiligt. Damit wird auch zusätzlicher Wettbewerb unwahrscheinlich. Dennoch steht im Zuge des technischen Fortschritts bereits heute fest, dass die Mobilfunkanbieter dieses Mal wohl nicht verbraucherunfreundlichen Preise für die Endgeräte und Tarife einsteigen werden. Für LTE wird höhere Leistung, geringer technischer Aufwand und damit auch geringere Preise für Endgeräte und Tarife vorhergesagt. Die Lizenzen für LTE laufen bis 2025 in Deutschland.
Dieser Gastartikel ist von Bastian geschrieben worden, der sonst üblicherweise zu IT-Rollout und Serverschränke berichtet.
Handy Headset (Vor- und Nachteile von Bluetooth)
Beinahe jeder zweite Mensch in Deutschland hat mindestens ein Handy und nutzt es täglich. Dennoch ist es verboten, im Auto während der Fahrt mit dem Handy zu telefonieren. Das ist nicht nur teuer, sondern auch dumm und gefährlich. Wer also clever ist, nutzt im Auto ein Handy Headset. Um dennoch während der Fahrt mit dem Auto erreichbar sein zu können, sollte man sich ein Headset von Bluetooth kaufen. Damit wird das Telefonieren nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler. Das Handy Headset mit Bluetooth lässt sich gemeinsam mit dem Handy ohne eine große Installation in jedem beliebigen Auto nutzen.
Natürlich muss der Nachteil angeführt werden, dass von außen keine Autoantenne angeschlossen werden kann, die den Empfang besser macht. Auf diese Weise wird die Handystrahlung im Auto erheblich erhöht, während die Empfangs- und Sendequalität deutlich nachlässt. Das Handy Headset mit Bluetooth eignet sich also für kürzere Fahrten innerhalb der Stadt oder auch über Land. Auf langen Fahrten ist die Strahlenbelastung zu hoch und die Qualität im Vergleich dazu gering. Ein wichtiger Vorteil ist dagegen natürlich, dass das Handy Headset mit Bluetooth universell einsetzbar ist.
Es muss ganz klar erwähnt werden, dass ein Handy Headset von Bluetooth kabellos ist. Man muss also keinen Kabelsalat oder störendes Beiwerk während der Fahrt befürchten. Die Kopplung an das Handy wird einmalig per Bluetooth vorgenommen. Wenn man das Handy abschaltet, weil man in einem Gebäude ist, in dem Handys verboten sind oder aber weil der Akku leer ist und sich das Gerät von allein abstellt, braucht man nicht befürchten, dass ein erneutes Einrichten erforderlich ist. Headset und Handy erkennen sich von selbst. Selbstverständlich ist die Voraussetz für ein Handy Headset mit Bluetooth, dass das Handy mit Bluetooth arbeitet und auch eingeschaltet ist, während man telefonieren möchte. wenn man die Technik einmal verbunden hat, ist es problemlos möglich, diese immer wieder zu nutzen.
Jeder Mensch weiß, dass das Telefonieren für den Autofahrer während der Fahrt verboten ist. Es sei denn, er nutzt ein Headset. Da viele Freisprecheinrichtungen für das Handy mit Kabeln verbunden sind, kann dies störend sein. Handy Headsets mit Bluetooth benötigen keine Kabel. Dies stellt einen sehr wesentlichen Vorteil dar. Da man das Headset nur einmal „aktivieren“ muss und das Handy die Freisprecheinrichtung immer wieder erkennt, kann man später zu jeder Zeit über diese telefonieren. Man hat also auch im Haushalt die Hände für jede Arbeit frei. Selbst beim Sport ist ein solches Headset sehr hilfreich.