Motorola Flipout – im Quadrat einfach besser
Ein Handy im ganz besonderen Design ist das Motorola Flipout. Dabei betragen die Maße des Handys 67x67x17 Millimeter. Mit dem Aussehen des neuen Motorola Handy hat man sicher einen mutigen Schritt nach vorn gewagt. Dennoch erinnert das fortschrittliche Handy auf den ersten Blick eher an einen Pager aus vergangenen Tagen als an ein neues Handy.
Mit einer vorsichtigen Drehung im rechten Winkel nach links offenbart das quadratische Handy was es so zu bieten hat. So präsentiert sich dann die mechanische Volltastatur. Durch das Schwerpunktverhalten der Tastatur ist das Zweifingerschreiben sehr gut möglich. Schnelles SMS-Schreiben ist also nach wie vor gegeben. Zudem verfügt das Handy über eine Vier-Wege-Navigation, die sich entweder via Drücken auf die Entertaste oder aber durch Bestätigung auf dem Touchscreen bestätigen lässt.
Die quadratische Bauweise des Motorola Flipout sorgt dafür, dass das Display vergleichsweise klein ausfällt. Es hat eine Größe von 2,8 Zoll. Die genauen Abmessungen betragen 57x43 Millimeter. Dadurch liegen die Widgets und Icons sehr dicht beieinander. Der Touch-Komfort leidet also etwas. Auch Kontrast und Helligkeit könnten ausgeprägter sein.
Vor allem für Freunde sozialer Netzwerke wie etwa Facebook, Twitter und Co. Ist das Motorola Flipout bestens geeignet. MOTOBLUR macht diesen Fans eine wahre Freude. Jegliche Meldungen sind direkt auf dem Display zu sehen. Es ist außerdem möglich, die Bekannten und Freunde aus den jeweiligen Netzwerken direkt ins Telefonbuch aufzunehmen. In Bezug auf die Kosten ist jedoch Vorsicht geboten. Das Handy ist permanent online, was ohne eine entsprechende Flatrate sehr schnell teuer werden kann. Wer die Datenverbindungen im Menü abstellt, kann diese hohen Gebühren vermeiden. Das ist vor allem dann zu empfehlen, wenn das Motorola Flipout für Jugendliche gedacht ist, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Da das Motorola Flipout sowohl über Sprachwahl als auch über Sprachsteuerung verfügt, lässt es sich sehr leicht – auch im Auto – handhaben. Dank WLAN und HSPA kann man mit dem Handy sehr schnell im Internet surfen. Die Kamera des Handys ist für Hobbyfotografen ungeeignet und schneidet im Test überraschend schlecht ab. Ebenfalls etwas enttäuschend ist die Leistung des integrierten MP3-Players. Dieser verfügt über einen geringen Funktionsumfang und klingt eher blechern. Der Empfang des integrierten UKW-Radios ist dafür sehr gut, auch in Gebäuden.
GPS macht es möglich, das Handy als Navigationssystem zu nutzen. Es fehlt jedoch eine vollwertige Navigationslösung. Im Lieferumfang ist außerdem eine 2 GB große MicroSD-Speicherkarte enthalten. Alles in allem muss man sagen, dass das Design zwar gewagt ist und sicherlich Aufsehen erregt, die Umsetzung der Extras jedoch stark zu wünschen übrig lässt. Das Handy kostet derzeit etwa 400 CHF und ist damit mit Sicherheit ein Schnäppchen.
Im Chip-Test schneidet das Motorola Flipout nicht wirklich gut aus, sodass man leider sagen muss, dass der Schein trügt. Das Handy verspricht mehr als es im Endeffekt halten kann und ist hauptsächlich in Bezug auf Klangqualität, Kamera und Akkuleistung eine wahre Enttäuschung. Da ist es zu überlegen, ob man das Geld wirklich investieren möchte oder rein designtechnisch nicht doch lieber mit dem Strom schwimmt und auf Handys anderer Hersteller zurückgreift.
Mit einem Orange Me 30 min + 90 SMS + 1GB für 24 Monate gibt es das Motorola Flipout schon für 1CHF im Orange Online Shop.
HTC Desire HD
Kaum ein Handy erfüllt so viele Wünsche wie das HTC Desire HD. Dabei handelt es sich um eines der modernsten Smartphones, welches der Markt zur Zeit bietet. Neben dem Zwei-Finger-Zoom und dem intelligenten Zoom für Texte und Bilder, bietet das Smartphones einiges an Ausstattung. Damit man mobile Websites flüssig anschauen kann, hat das Gerät einen 1-GHz-Prozessor, sowie 768 MB Ram. Um auch alle Daten speichern zu können, kommt das Smartphone mit 1,5 GB internen Speicher daher. Mehr gibt es dank auswechselbarer microSD-Karte jederzeit. Als Betriebssystem kommt das innovative Android 2.2 zum Einsatz. Die Kamera liefert mit ihren 8 Megapixel hervorragende Bilder, welche man ohne weiteres auf DinA4-Abzügen ausdrucken kann. Dank Gesichtserkennung und Auto-Fokus werden Bilder auch in schwierigen Situationen noch scharf. Musik lässt sich dank dem 3,5-mm-Audioanschluss ohne spezielle Kopfhörer hören. Damit man auch alle MP3s richtig zuordnen kann, hat das HTC Desire HD einen 10,9-Zentimeter-Bildschirm. Der Akku des Smartphones hält auch bei der Wiedergabe von HD-Videos relativ lange. Generell hat das Smartphone keine Probleme mit Audio- und Videoformaten, denn die meisten spielt es ohne zu "meckern" ab. Dank GPS ist eine metergenaue Navigation auch ohne externes Navigationsgerät möglich. Sollte das Smartphone übrigens unterwegs einmal verloren gehen, hilft HTC Sense beim Wiederfinden oder gegebenenfalls beim Löschen aller persönlichen Daten.
Bei brack.ch kann das HTC Desire HD für 679CHF bestellt werden. Der Liefertermin ist aber noch unbekannt.
Handy Akku – Welche Handy Akkus gibt es?
Für Handys werden vier verschiedene Arten von Akkus eingesetzt. Der preislich am günstigste Handy Akku, der jedoch auch nicht besonders leistungsstark ist, ist der NiCd-Akku. Vor allem in älteren Handymodellen wurde der Akku eingesetzt, da er jedoch relativ groß sein muss um eine entsprechende Leistung zu bringen und schnell an Kapazität verliert, wird er heute kaum noch verwendet.
Die Kapazität von NiMH-Akkus (Nickel-Metallhybrid-Akku) dagegen ist deutlich größer, der Nachteil hierbei ist jedoch, dass die Akkus eine relativ kurze Lebensdauer aufweisen. Schon nach ein paar hundert Ladezyklen sinkt die Leistung, sodass auch diese Sorte in den neuen Handymodellen kaum noch z finden ist.
Wesentlich besser eigenen sich dagegen Lithium-Ionen Akkus oder aber Lithium-Polymer-Akkus. Der Unterschied zu den herkömmlichen Akkus besteht darin, dass das Elektrolyt aus Lithium-Salz besteht. Die Vorteile dieser Akkus liegen nicht nur in der großen Kapazität, die Inhaltsstoffe sind auch nicht toxisch und der sogenannte Memory-Effekt bleibt aus.
Wie pflegt man seinen Akku richtig?
Wer sich ein neues Handy kauft, interessiert sich in der Regel nicht besonders für den Akku und vernachlässigt auch die Pflege. Dabei ist es unbedingt notwendig, richtig mit dem Akku umzugehen, wenn man Wert darauf legt, dass das Handy auch nach einiger Zeit noch eine angemessene Leistung bringt. Ansonsten kommt es schnell zu einer Verringerung der Kapazität, die Sprechzeiten und die Standbyzeiten verkürzen sich und der Handy Akku ist nicht mehr in der Lage, das Handy ausreichend mit Energie zu versorgen.
Die wichtigste Regel im richtigen Umgang mit dem Akku ist, dass man versuchen sollte Strom zu sparen. Das heißt, dass die Antenne nicht blockiert sein sollte, was zum Beispiel in der Hosentasche leicht passieren kann. Vor allem wenn dem Akku höhere Leistungen, wie eine große Sendeleistung oder das Telefonieren im Auto, abverlangt wird, sollte darauf geachtet werden, dass die Antenne frei liegt. Zusätzlich sollten alle Funktionen ausgeschaltet werden, die viel Energie verbrauchen und nicht permanent benötigt werden.
Wichtig ist auch, dass der Akku vor großer Hitze oder extremer Kälte geschützt wird, da diese Einflüsse die Leistung erheblich einschränken. Auch eine Tiefentladung sollte vermieden werden, indem man denn Akku nach dem Entladen sofort wieder auflädt.