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21Nov/110

Die 5 besten iOS Cloud Apps

Besitzer eines iPhone oder iPad haben eine große Auswahl, wenn Sie sich einen Online-Speicherdienst aussuchen möchten. Neben den einfachen Storage-Lösungen gibt es inzwischen auch speziellere Angebote, die etwa das Sharing von Musik in den Vordergrund stellen. Die fünf folgenden iOS Apps sollten von jedem iDevice Besitzer, der ein neues digitales Zuhause für seine Daten sucht, eine Chance bekommen.

-Wuala: Der von Lacie bereitgestellte Service beeindruckt vor allem durch seine herausragenden Sicherheitsstandards. Der eingesetzte Verschlüsselungsmechanismus funktioniert, ohne dass das Passwort der Benutzer auf einem zentralen Server gespeichert werden muss. Die Zugangsdaten verlassen das Gerät bzw. die Geräte des Nutzers niemals, was im Vergleich zu anderen Cloud-Services einzigartig ist. Der kostenlos bereitgestellte Speicherplatz ist mit 2GB zwar geringer als bei der meisten Konkurrenz, wer seine Prioritäten eher in Richtung Datensicherheit setzt, kommt an Wuala als Storage-Lösung allerdings nicht vorbei.

-Soundcloud: Das Berliner Start-up Soundcloud versteht sich nicht als bloßen Speicherdienst. Bei Soundcloud geht es um das Sharing von Musik, was bedeutet, dass man sowohl seine eigene Musik, als auch jene von Freunden hören kann. Je nach Privateinstellungen kann Musik auch als öffentlich hochgeladen werden, was viele Künstler für sich nutzen um an Popularität zu gewinnen. Dementsprechend gibt es bei Soundcloud eine große Menge an frei verfügbarer Musik, die man mit dieser iPhone App von überall aus hören kann. Neben dem einfachen Hochladen der eigenen Musik bietet Soundcloud zudem noch die Möglichkeit direkt zu recorden und die aufgenommene Musik sofort online zu speichern. Und auch das Networking kommt bei Soundcloud nicht zu kurz.

-SugarSync: SugarSync ist im Grunde eine simple Onlinespeicher-Lösung, die bei genauerer Betrachtung das Attribut simpel allerdings gar nicht verdient. Zahlreiche Zusatzfunktionen bietet der Storage-Dienst, darunter neben den Standardfunktionen wie Backups und Synchronisation auch Drittanbieterintergration in z.B. Facebook. Das kostenlose Speichervolumen beträgt bei SugarSync 5GB und bietet damit auch für nicht zahlungswillige Nutzer eine ordentliche Grundlage.

-iCloud: Apples Angebot ist kein Speicherdienst im eigentlichen Sinne. Es können nicht wie bei anderen Anbietern einfach Dateien hoch- und heruntergeladen werden, da kein Dateisystem zur Verfügung gestellt wird. Vielmehr geschieht jeglicher Austausch über von Apple angebotene Apps. Hier gibt es allerdings vielfältige Möglichkeiten: z.B. die iWork Suite, die ein umfassendes Office-Programm darstellt. Hinzu kommt die Verbindung mit iTunes, über die man die dort gekaufte Musik von unterwegs hören kann. Der geplante Dienst iTunes Match soll ermöglichen, auch woanders gekaufte Musik über iTunes anhören zu können.

-DropBox: Die kalifornische Firma DropBox bietet ihren Service bereits seit 2007 an. DropBox ist insofern einer der Pioniere im Cloud-Geschäft und kaum noch einem Internetnutzer unbekannt. 2GB werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Neben der besonderen Plattformunabhängigkeit (d.h. DropBox kann von einer Vielzahl anderer Geräte aus abgerufen werden, z.B. Windows-PCs, Linux-PCs, Android Smartphones und Webbrowser) macht DropBox auch hinsichtlich seiner Funktionspalette einen guten Eindruck. Anders als SugarSync setzt DropBox allerdings weniger auf besondere Vielfalt als vielmehr auf intuitive Bedienung und Einfachheit.

Persönlich würde ich DropBox empfehlen, da es sehr System unabhängig funktioniert und auf allen Plattformen eine App oder Software vorhanden ist. Das einzige Problem ist aber dort die zum Teil fehlende Sicherheit.