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16Okt/100

BlackBerry 9700 Bold

Der BlackBerry 9700 Bold ähnelt seinem Vorgänger optisch sehr stark, doch das Innere wurde deutlich verbessert. Das kontrastreiche Display bietet immer eine starke Farbenpracht bei allen Anwendungen. In der Tastatur ist ein Trackpad integriert, welches das Scrollen und die Menüführung erleichtert.
Wie sein Vorgänger möchte das BlackBerry 9700 Bold alle Funktionen eines All-in-One Organizers bieten. Eingehende Emailnachrichten werden z.B. sofort auf dem Display angezeigt. Das downloaden von Datei anhängen klappt problemlos. Die installierte Software ermöglicht das Öffnen der gängigen Formate wie Word, Excel und Präsentationen von Powerpoint. Der BlackBerry Push-Email Dienst ist bei vielen Betreibern ab 5 Euro aktivierbar.
Um Emails abrufen zu können braucht man einen Internetzugang. Mit dem BlackBerry 9700 Bold gelingt das Surfen dank der etwas höheren Auflösung auch sehr gut. Leider unterstützt der installierte Browser aber keine Tabs, sodass alle Seiten in einem neuen Fenster geöffnet werden müssen.
Die Kamera des BlackBerry 9700 Bold wurde zu seinem Vorgänger auch aufgerüstet. Sie schafft es nun Bilder mit 3,2 Megapixeln zu schießen und über den Autofokus wird auch die richtige Tiefenschärfe gefunden. Bei schlechten Lichtverhältnissen hilft der LED-Blitz nach.
Der integrierte Speicher des BlackBerry 9700 Bold wurde verdoppelt, sodass das interne Medium nun 256 Mb sichern kann. Mit der Erweiterung durch Micro-SD kann man sogar 32 Gb abspeichern. Den Kartenslot findet man sicher versteckt unter dem Akkudeckel. Der Prozessor des BlackBerry besitzt stolze 624 MHz, ziemlich viel für so ein kleines Gerät. Dementsprechend flüssig laufen auch die Anwendungen auf ihm.
Das Business-Smartphone kann sich also sehen lassen. Auch mit den unzähligen Apps kommt es fast immer problemlos klar, sodass es eine kompakte Gesamtlösung für alle Anwender bietet!
Der BlackBerry 9700 Bold kostet CHF 575.75.

8Apr/100

Blackberry Storm – Der Stärkste Iphone Konkurrent?

Dieser Artikel wurde von unserem Gastautor Markus verfasst. Markus schreibt normalerweise über Lounge Couchtisch und andere Themen.

Ok... IPhones sind cool, geil, genial und welche positiven Attribute man sonst noch so hinzufügen mag. Aber für versierte Smartphone User sind sie eben manchmal doch eher ein Spielzeug, denn ein Arbeitsgerät. Wer viele Mails zu schreiben hat und per Push-Mail-Services rund um die Uhr auf dem laufenden Stand sein will, der greift eher zum Blackberry.

Mit dem Blackberry Storm setzt der kanadische Hersteller RIM dem Iphone eine Smartphone entgegen, dass diesem ebenbürtig sein soll.

Auffallend am Blackberry Storm ist der berührungssensitive Bildschirm. Eine Ähnlichkeit zum Bedienkonzept des Smartphones von Apple ist mit Sicherheit nicht ganz zufällig.

Was an dieser Stelle aber anders und vor allem gewöhnungsbedürftig ist, ist die Tatsache, dass das Display des Storms „klickt“ wenn wenn darauf drückt. Laut RIM soll der User eine spürbare und akustische Rückmeldung bekommen, wenn er eine Aktion ausgeführt hat. Nach meinem ersten Eindruck ist dieses Konzept allerdings überflüssig und vor allem irritierend.

Ansonsten ist das, was das Blackberry Storm kann, schon ganz ansehnlich. Auch wenn die Benutzeroberfläche im Vergleich zum Konkurrenten in Sachen Geschwindigkeit etwas hinterher hängt. Ein riesiges Manko ist die Tatsache, dass das Blackberry Storm nicht über W-LAN verfügt. Ein Verbindungsstandard, der bei neueren Smartphones an sich keinesfalls fehlen sollte.

Hier eine Liste der Features:

  • Push E-Mail von Blackberry (mit HTML)
  • 3,25″ Touch Screen mit Bewegungssensor
  • Bildschirmauflösung von 480 x 340 Pixel
  • Kamera mit 3,2 Megapixel und Autofokus, Videoaufzeichnung ebenfalls möglich
  • Apps für YouTube und Google Maps, Software und Apps anderer Anbieter können verwendet werden
  • GPS und Navigationssoftware
  • Upload von Fotos und Videos direkt zu Flickr und YouTube
  • 1 GB interner Speicher, Erweiterung durch microSD Karten möglich
  • HSDPA mit 7,2 Mbit/s (abwärtskompatibel zu UMTS und Edge)
  • Quad Band CDMA und GSM
  • MP3-Player für Musik (Auch Streaming zum Beispiel Web-Radios)
  • integrierter Stereo-Lautsprecher, 3,5mm Klinken-Stecker für Kopfhörer
  • Bluetooth
  • Videoplayer (Internet TV über HSDPA)

Fazit:

Ein an sich ansehnliches Gerät. Allerdings für Tastenliebhaber bei Smartphones weniger geeignet und durch fehlende W-LAN Schnittstelle nur an Orten mit HSDPA oder UMTS Anbindung wirklich zu gebrauchen.