Handyvertrag versus Prepaid-Lösung
Am Handymarkt geht es ja schon seit Anbeginn der Handyzeit drunter und drüber. Die unterschiedlichen Angebote scheinen sich gegenseitig zu erschlagen und als Kunde ist es wirklich nahezu unmöglich hier den Durchblick zu behalten. Dennoch sollte man sich grob für eines der beiden großen Modelle entscheiden, wobei es immer abhängig davon ist, wie die eigenen Gewohnheiten beim Telefonieren aussehen. Soll man einen Handyvertrag abschließen oder sich für eine der vielen Prepaid-Lösungen entscheiden? Wo liegen die Vor- und Nachteile und auf was muss man hierbei wirklich achten, um nicht auf die Nase zu fallen?
Der direkte Vergleich
Bevor man einen Mobilfunkvertrag abschließt, sollte man sich natürlich immer für das günstigste Angebot entscheiden. Es ist also immer ein iPhone Vertrag Vergleich einer willkürlichen Entscheidung vorzuziehen. In der Tat unterscheiden sich die Tarife enorm, wenn man einen näheren Blick darauf wirft.
Verträge laufen üblicherweise eine gewisse Laufzeit, die von einem bis zu mehreren Jahren gehen kann. Hier ist natürlich eine gewisse Bindung von Kunde zu Mobilfunkbetreiber vorhanden und das Wechseln ist nicht so einfach, wie man das gerne hätte, sofern sich der Bedarf innerhalb der Laufzeit ergibt. Man verpflichtet sich also über einen gewissen Zeitraum Kunde bei dem jeweiligen Anbieter zu sein. Im Gegenzug erhält man im Vergleich zu Prepaid Angeboten deutlich günstigere Tarife und Optionen. In der Tat ist es nicht mehr so unüblich, dass man monatlich viele Freiminuten und freie SMS erhält und man dadurch nur die Grundgebühr bezahlen muss, sofern man diese Freiminuten nicht alle in einem Monat aufbrauchen kann.
Ein Nachteil ist aber auch, dass man die Grundgebühr immer bezahlen muss, egal wie viel man telefoniert. Falls man in einem Monat zwei Minuten verbraucht, so muss man die Grundgebühr, die sich meistens zwischen 20 und 40 Euro bewegt dennoch bezahlen.
Im Gegensatz dazu gibt es Angebote wie das Congstar Prepaid Paket, bei dem eine Prepaid-Lösung angeboten wird. Dabei verfügt man, wie der Name schon sagt, über die Möglichkeit im Voraus ein gewisses Guthaben zu sichern, welches sich dann im Anschluss verbrauchen lässt. Der große Unterschied dabei ist die Tatsache, dass man sich nicht binden muss und jederzeit wechseln kann. Auf der anderen Seite muss man jedoch mit höheren Tarifen rechnen. Je nach den eigenen Gewohnheiten kann sich das aber lohnen, da im Gegenzug die Grundgebühr vollkommen wegfällt. Freiminuten oder ähnliche Angebote sind natürlich auch nicht wirklich vorhanden, da man ja ausschließlich über die Prepaid-Funktion und den erstmaligen Kauf des Pakets bezahlt. Doch wer sollte sich nun für welche Lösung entscheiden?
Eine Frage der Nutzung
Am Ende muss man sich nur eine Frage stellen, nämlich wie häufig man telefoniert. Das ist nämlich der ausschlaggebende Punkt mit dem man beantworten kann, ob sich ein Prepaid Paket lohnt oder dann doch eher ein normaler Handyvertrag (wahlweise mit Freiminuten). Ist man wirklich kaum am Telefonieren und hält seine Gespräche auf ein Minimum, so ist in jedem Fall die Prepaid Variante zu empfehlen. Auch wenn man selbst schwer Kontrolle darüber hat, wie viel man telefoniert, so kann ein Prepaid-Handy durchaus eine gute Möglichkeit sein, um hier einer zu hohen Telefonrechnung einen Riegel vorzuschieben.
Verträge sind für jene, die häufiger telefonieren, da man hier deutlich mehr Geld sparen kann und nur die Grundgebühr zu bezahlen ist, wenn man sich für ein Paket mit Freiminuten entschieden hat. Welche Wahl man trifft, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Dennoch sollte man genau darauf achten, wie häufig man telefoniert, denn bei 5 Minuten telefonieren im Monat lohnt sich kein Handyvertrag mit 1000 Freiminuten für 20 Euro im Monat. Das ist natürlich logisch.
Handytarife
Die Angebotspalette der Handytarife ist sehr breit gefächert. Die Verbraucher haben die Qual der Wahl. Die Mobilfunkunternehmen bieten Flatrates zum pauschalen Monatspreis, Preismodelle nach dem Baukastenprinzip, Laufzeittarife mit nutzungsabhängigen Preisen in Haupt- und Nebenzeiten, Pakete mit Inklusivminuten und Prepaid-Handytarife. Welcher Handytarif der passende ist, lässt sich anhand des bisherigen Telefonierverhaltens ermitteln.
Flatrate-Handytarife für Vieltelefonierer
Seit einigen Jahren gibt es Flatrates. Sie zahlen hier nur einen festen monatlichen Pauschalpreis und können dann entsprechend der Tarifvorgaben endlos telefonieren. Es gibt Flatrates ins gleiche Netz, ins Festnetz und in alle Netze. Bei vielen Anbietern können Kunden zur Mobilfunk-Flatrate noch eine SMS-Flatrate zubuchen. Darin sind alle SMS-Nachrichten generell oder in das entsprechende Netz weitere Einzelkosten enthalten. Besonders attraktiv sind Flatrates bei den neuen Smartphones, die pauschale Datentarife für unbegrenztes Surfen ermöglichen. Flatrates gibt es bei zahlreichen Anbietern schon ab 10 Euro. Hier lohnt ein Blick auf eine ältere Rechnung, ob sich der Umstieg auf Handytarife als Flatrate lohnt.
Prepaid-Handytarife für Wenigtelefonierer
Wenn Sie nur selten selbst anrufen, sondern eher angerufen werden, ist ein Prepaid-Handytarif sinnvoller als ein Laufzeitvertrag. Sie können die Karte regelmäßig aufladen, sind immer für Freunde oder die Familie erreichbar und zahlen nur, was Sie selbst telefonieren. Das Aufladen der Handykarte ist heute über viele Wege möglich, am einfachsten geht es über das Internet, über Karten an der Supermarktkasse, aber auch an zahlreichen Geldautomaten der Banken. Ein Prepaid-Tarif wird meist mit einem Startguthaben angeboten. Oft kosten Anrufe im gleichen Netz gar nichts oder nur wenige Cent.
Zeitabhängige Handytarife
Die klassischen Tarife mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten gibt es auch weiterhin. Die Preise der Mobilfunkminute unterscheiden sich in Haupt- und Nebenzeiten. Die Nebenzeiten sind meistens abends, an Feiertagen und am Wochenende. Diese Minuten sind deutlich niedriger. Als besonderes Extra werden diese nutzungsabhängigen Handytarife in der Regel mit einem preiswerten Handy angeboten. Bei einer Vertragsverlängerung erhalten Sie als Kunde meist ein neues Austauschhandy.
Individuelle Handytarife nach dem Baukastenprinzip
Ein neuer Trend im Mobilfunk sind Baukasten-Tarife. Die einzelnen Bestandteile des Tarifpakets können Sie als Kunde selbst zusammenstellen. Zur Auswahl stehen Bausteine für einzelne Netze sowie SMS- oder MMS-Pakete, die beliebig miteinander kombiniert werden können.